KW 39 – Sportbericht – Powerwoche

IMG_20171001_143308370.jpguiuiuiui – die letzte richtige Trainingswoche vor dem Allgäu-Rennen. Für diese Tage standen vor allem Höhenmeter und Gewöhnung an die anderen Paddles auf dem Plan. Beides habe ich erfolgreich umgesetzt und vor allem das Wochenende war wieder absolut genial.

Montag startete ich mit einem langen Schwimmtraining. Das Becken warIMG_20170925_214551_158.jpg diesmal etwas voller als sonst und ein Herr fand es scheinbar nicht so angenehm, dass ich ihn gerne überholen wollte 😉 Ich versuchte die Tipps, welche ich am Samstag von Sebastian erhalten hatte umzusetzen und holla die Waldfee – nach dem ersten Kilometer war ich baff wie schnell ich unterwegs war. Und das sogar trotz Warteunterbrechungen. Ich hängte ein paar Bahnen ohne Paddles an und als meine Bahn leerer wurde, gab ich wieder mit Paddles Gas. Insgesamt war ich knapp über drei Kilometer unterwegs, jeder einzelne schneller als in meinen bisherigen Trainings. Neuer persönlicher Rekord auf 1km liegt nun bei 18:02min. 🙂

Screenshot_20170926-083053.pngDienstagmorgen führ ich zur Böfinger Heide – Berglauftraining. Hoch und runter hoch und runter…. Ging besser als gedacht, dennoch war ich froh, als es vorbei war 😀

Mittwoch ging es zum Lauftreff, welcher etwas flotter ausfiel. Und auch am Donnerstag war ich mit einer Freundin schneller als geplant unterwegs. Ihre Uhr verzeichnete einen neuen Rekord auf zehn Kilometer. Hurray! 🙂 Am Abend hieß es für mich blackrollen, denn für den nächsten Tag plante ich nochmals einen Berglauf und eine Schwimmeinheit.

IMG_20170929_174817132.jpgAn der Donau startend lief ich zur Wilhelmsburg hoch, Treppentraining im dortigen Turm und dann wieder ein paar Höhenmeter hinunter. Nun rannte ich den Weg der Busse zur Universität hoch. Aufgrund der Bauarbeiten für die neue Straßenbahn, fand ich eine einzige riesige Baustelle vor. WOW! Ich erwartete eigentlich, irgendwann an diesem Berg schwere Beine zu bekommen. Aber nichts dergleichen. Mein Tempo überraschte mich sogar und bald fand ich mich ganz oben wieder. Nach einem Bogen auf dem Unigelände rannte ich wieder hinunter und zur Wilhelmsburg hoch. Hier kam ich an eine sehr steile Passage welche ich dann gegangen bin. Ich ermahnte mich am obersten Punkt direkt wieder weiter zu laufen und keinen Erholungsstopp zu machen. Turm hoch und runter und auf anderen Wegen wieder zurück zur Friedrichsau. Ich war wirklich happy IMG_20170929_214156.jpgmit diesem Trainingslauf. Dann ging es schnell ins Schwimmbad zum Tempotraining. Aufwärmen – Technik – 10x 100m – 4x 25m – Ausschwimmen und Rolle üben. Langsam klappt diese immer besser – wobei ich ja auch noch nicht so viel geübt habe.

Samstag war ausruhen angesagt. Und vor allem PACKEN für Sonntag. 🙂 Marie und ich waren im Allgäu für eine gemeinsame Streckenbesichtigung verabredet. Einen Teil der Strecke wanderten wir ab. Währenddessen verfolgten wir online das ÖtillÖ 1000 Lakes Rennen in Rheinsberg. 😉 Da Marie ihre Schuhe an ihrem Übernachtungsort hatte stehen lassen, bot sich noch die Gelegenheit einen Einstieg am Rottachspeicher anzuschauen. Wir hatten recht unangenehmes Wetter. Sehr feucht und kühl. Ideale Vorbereitung für kommenden Samstag. Den unteren Teil der Strecke swimrunten wir.

Wir starteten am Originalstart und liefen gemeinsam durch den Wald an einem kleinen Bachlauf entlang. Sehr sehr schön! Die Strecke geht nun eigentlich nach rechts den Berg hoch. Hier trennten wir uns und Marie folgte der späteren Strecke zum Grüntensee. Ich selber bin noch den Berg hochgerannt. Joa – schon echt anstrengend. Trotz der kalten Witterung rannte ich mit runtergezogenem Neo – alles andere wäre mir zu warm gewesen. Oben angekommen habe ich ganz kurz verschnauft, um dann wieder IMG_20171001_101831786.jpghinunterzusprinten um Marie einzuholen. Sie war um einiges weiter als wir beide erwartet hatten. Auf meinem Paddle hatte ich die Strecke geklebt und fand so den Weg durch Faistenoy. Unterwegs entdeckte ich noch ein Streckenschild 😀 . Erst am Grüntensee holte ich Marie wieder ein. Klar – ich hatte nun zwei Kilometer mehr auf der Uhr. Wir liefen dann gemeinsam parallel der Straße zum ersten Schwimmeinstieg und waren sehr gespannt, wie sich wohl 11,5 Grad Wassertemperatur anfühlen würden. Unseren Wechsel machten wir gemütlich und dann ging es rein ins Wasser. Marie langsam vorneweg. Ich simulierte den Lauf und rannte hinein. 😀 Hahaha. Das Schlimmste war das Untertauchen mit dem Kopf. Die Stirn brannte. Wir schwammen schnell los ans andere Ufer. 800 Meter später war ich nicht wirklich in der Lage ein verständliches Wort auszusprechen,IMG_20171001_161108958.jpg da der Kiefer etwas eingefroren war. Ansonsten ging es uns beiden gut und das Wasser war wirklich ertragbar. Meine Füße fühlten sich auf den ersten Metern rennend etwas seltsam an, doch das legte sich schnell wieder. Am Ufer entlang ging es zum nächsten sehr kurzen Schwimmen. An den Felsen kletterten wir dann nach oben. Ein interessierter Spaziergänger fragte uns noch darüber aus, was wir hier so veranstalteten 🙂 Beim letzten Schwimmen hatte ich einen kleinen Rechtsdrall und die vom Boot erzeugten Wellen machten es nicht besser. Sicher kamen wir aber am Ufer an und freuten uns auf das letzte Laufen. Wir waren beide sehr glücklich gemeinsam unterwegs zu sein, Spaß zu haben und diesen Sport zu genießen. Beim letzten Anstieg trennten wir uns nochmal und ich machte Tempo nach oben.

Gemütlich ließen wir den Abend dann Zuhause ausklingen und blicken sehnsüchtig auf den nächsten Samstag 🙂 .

Laufen: 64,3 km Schwimmen: 6,392 km

 

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